Beim Thema Sicherheit im Stadion überlässt EOS nichts dem Zufall

Der EOS Sicherheitsdienst, ist seit 1995 also rund 22 Jahre der Experte für Stadionsicherheit, und hat in dieser Zeit für die von ihm betreuten Fußballstadien umfassende Sicherheitskonzepte entwickelt. Angesichts der latenten Terrorgefahr der letzten Jahre ist EOS-Geschäftsführer Bernd Elsenhans von der Notwendigkeit einer bis ins Detail durchdachten Sicherheitsplanung mehr denn je überzeugt.

„Wenn tausende von Fußballfans zu einem Spiel in ein Stadion strömen, sind bereits im Vorfeld umfangreiche Sicherheitschecks erforderlich“, erklärt der Sicherheitsunternehmer aus Heidenheim. Die Koordination, Kontrolle und Leitung der Menschenmenge, die sich beispielsweise in der Scholz-Arena in Aalen auf bis zu 14500 Steh- und Sitzplätze verteilt, erfordert ein hohes Maß an Umsicht und Verantwortung.

Seit den Terroranschlägen in Paris, Brüssel, Berlin und nun auch in den London aus den vergangenen Monaten, sind viele Menschen besorgt. Vor allem bei Großveranstaltungen schwingt bei dem einen oder anderen Besucher immer ein wenig die Angst mit. Vor diesem Hintergrund sind inzwischen auch bei großen Fußballspielen die Einlasskontrollen des EOS-Sicherheitsdienstes an den Stadioneingängen noch gründlicher und umfassender geworden. Jeder Besucher wird von den Ordnern akribisch durchsucht. Das ist nicht nur personalintensiv sondern kostet auch eine Menge Zeit.

„Die Sicherheit der Fußballfans hat oberste Priorität“, so Bernd Elsenhans. Denn schon ein nur aus Dummheit oder Provokationslust ins Stadion hineingeschmuggelter und dort abgefeuerter Böller könnte in der heutigen Zeit eine Massenpanik auslösen. Würden jedoch aufgrund eines solchen Böllerschusses oder dem Einsatz von Pyrotechnik plötzlich tausende von Menschen in einem Stadion in Panik geraten, könnte dies katastrophale Folgen haben. Deshalb gibt es für die im Veranstaltungsschutz qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EOS Sicherheitsdienstes auch keine Kompromisse: Jeder Rucksack wird inspiziert, jeder Besucher durchsucht. Die meisten Gäste haben dafür Verständnis, sind sogar froh darüber. Auch wenn diese Kontrollen bedeuten, dass es länger dauert, bis man ins Station hinein kommt.

Die längeren Wartezeiten in Menschenschlangen sind für die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eine weitere Herausforderung: Wo sich viele Menschen ansammeln, gehe immer eine erhöhte Gefahr aus, so Bernd Elsenhans. Vor allem, wenn die Leute angespannt und emotional aufgeheizt sind. Die Ordner befinden sich daher ständig in Alarmbereitschaft. „Zudem kann schon ein verloren gegangener, herrenloser Rucksack heute ein Problem darstellen“, sagt Elsenhans. Da gelte es abzuwägen, ob von diesem Gegenstand Gefahr ausgeht und wie man weiter reagiere. Deshalb arbeitet das Heidenheimer Unternehmen eng mit der Polizei zusammen.

Während sich die Fußballfans ganz der Freude des Spiels widmen können bleiben die Mitarbeiter des EOS-Sicherheitsdienstes mit größter Konzentration am Ball. Die Aktivitäten auf dem Spielfeld interessieren sie dabei allerdings weniger. Sie richten ihr Augenmerk vielmehr auf die Menschen in den Rängen, greifen notfalls ein, wenn sich Zuschauer nicht an die Regeln halten und „daneben benehmen“. Die Ablaufüberwachung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Sicherheitsunternehmens.

Die Einlasskontrollen und Ordnungsdienste vor, während und nach einem Fußballspiel sind der Tätigkeiten, bei denen die Arbeit des EOS-Sicherheitsdienstes für jedermann sicht- und gewissermaßen auch „erlebbar“ wird. Doch diese Einsätze machen nur einen Teil von dem aus, was ebenfalls zur Stadionsicherheit gehört: Mitarbeiter nehmen die Stadien, die vom Heidenheimer Unternehmen betreut werden, ganz genau unter die Lupe. Sind ausreichend Fluchtwege vorhanden und sind sie auch ohne Hindernisse frei zugänglich? Wie werden die Besucherströme bei ihrer Ankunft und später bei ihrer Abfahrt kanalisiert und geleitet? Wo und wie fließt der Verkehr, wie sind die Parkplätze zu erreichen? Das Sicherheitskonzept für Stadionsicherheit umfasst etliche Seiten, es beleuchtet die Umgebung, die Örtlichkeit selbst und sämtliche damit zusammenhängenden Räumlichkeiten.

„Wir überlassen nichts dem Zufall“, erläutert Bernd Elsenhans. Deshalb trainiert sein Team auch regelmäßig mögliche Gefahrensituationen. Es sei ein enormer Vorteil, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau wüssten, wie sie reagieren müssen, was im Ernstfall zu tun ist. Man könne sicherlich nicht jede Eventualität vorher durchspielen. „Aber wenn jeder im Team weiß, welche Aufgaben er hat und sich auf seine Kollegen verlassen kann, ist dies schon ein großer Schritt, um auch bei einer möglichen Gefahrenlage die Kontrolle zu bewahren.“ Im nüchternen Bürokratendeutsch heiße dies „Erstellung veranstaltungsspezifischer Dienst- und Durchführungsanweisungen“.

Der EOS Sicherheitsdienst wirbt mit dem Slogan „Auf jeden Fall ohne Zwischenfall – dafür sorgen wir.“ Veranstalter und deren Gäste können sich darauf verlassen, denn das kompetente EOS-Team sorgt vor und im Stadion dafür, dass jedes Fußballspiel das bleibt, was es sein soll: Ein Spiel, das den Zuschauern Spaß macht und den Alltag für ein Weilchen vergessen lässt.

Über den Autor Bernd Elsenhans


Bernd Elsenhans ist Geschäftsführer der EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG und der EMS Werteinlagerung e.K. in Heidenheim an der Brenz. Als Sicherheitsexperte unterstützt er seine Kunden bei Werkschutz, Personenschutz und Veranstaltungssicherheit, bei der Abwehr von Wirtschaftskriminalität sowie bei Werttransporten und Werteinlagerung in eigens für Heidenheim erstellten, privaten Schließfächern. Bernd Elsenhans ist kooperatives Mitglied im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft sowie 2. Vorsitzender des Vereins Freunde schaffen Freude e.V., einer Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not. Er wurde bereits wiederholt mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnet, dem Mittelstandspreis Soziale Verantwortung und gehörte mit seinem Unternehmen EOS im Jahr 2015 zu den Finalisten für den OSPAs Security Outstanding Security Performance AWARD.