Schutz oder Schrott? 5-Punkte-Checkliste für den Kauf einer Alarmanlage

Alarmanlagen sind gefragt. Vor allem Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessieren sich für technische Schutzmöglichkeiten, zeigt eine aktuelle Auswertung des Online-Portals „Hausfrage“. Doch Vorsicht! Viele Alarmanlagen sind völlig ungeeignet. Diese 5-Punkte-Checkliste zeigt, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Im privaten Bereich ist der Wunsch nach einer Alarmanlage besonders groß, zeigen die Daten des Onlineforums. Knapp 89 Prozent der Alarmanlagen-Käufer möchten mit der Anlage ihre Wohn-Immobilie schützen. Offenbar ist die Gefahr, die allerdings gerade auch Gewerbeimmobilien droht, vielen Unternehmern noch nicht wirklich bewusst geworden. Dabei hat sich gerade in den letzten Monaten ein „Trend“ zum Einbruch in Gewerbeimmobilien entwickelt.

Alarmanlagen sollen im privaten Bereich meist eine Wohnfläche von 100 bis 200 Quadratmetern sichern, so der Report weiter. In dicht besiedelten Gebieten ist die Nachfrage nach einer Alarmanlage deutlich größer als in ländlichen Gegenden – rund 86 zu 14 Prozent. Spitzenreiter ist Berlin, sowohl als Stadt als auch als Bundesland.

Eine gute Alarmanlage hat ihren Preis. Rund 93 Prozent der potenziellen Käufer wollten vor dem Kauf der Alarmanlage deshalb gerne mehr über staatliche Förderungen wissen.

Leider tummeln sich in der Alarmanlagen-Branche auch viele schwarze Schafe, die fehlerhafte, ungeeignete oder nicht zertifizierte Alarmanlagen anbieten. Worauf Sie beim Kauf einer Alarmanlage achten sollten, zeigt unsere 5-Punkte-Checkliste.

  1. Standard-Lösung oder individuelle Planung?
  • Eine wirkungsvolle Alarmanlage kann man nicht mal eben im Katalog bestellen. „Einfach auspacken und einschalten“ – wer mit solchen Slogans wirbt, ist unseriös. Fast jede Immobilie hat mindestens einen Bereich, der aufgrund individueller Besonderheiten nicht mit Alarmanlagen-Standardlösungen effektiv abgedeckt werden kann oder als bauliche Schwachstelle verstärkte Überwachung benötigt. Dazu gehören beispielsweise Automatiktüren, Feuerleitern und Flachdächer mit Oberlichtern. Bevor EOS Ihnen eine Alarmanlage empfiehlt, prüfen unsere Sicherheitsexperten sehr sorgfältig die individuellen Gegebenheiten Ihres Hauses. Danach sprechen wir mit Ihnen unverbindlich über geeignete, sinnvoll abgestimmte Maßnahmen und übernehmen anschließend die komplette, fachgerechte Installation.
  1. Erfahrung vorhanden?
  • Nur erfahrene Alarmanlagen-Anbieter wissen, worauf es ankommt und welche Ecken besonders gefährdet sind. Prüfen Sie, über welche Auszeichnungen und Referenzen der Alarmanlagen-Anbieter verfügt. Der EOS Sicherheitsdienst in Heidenheim ist schon seit Jahrzehnten am Markt, kann unter anderem mehrere Zertifizierungen durch die Steinbeissstiftung aufweisen und wurde bereits Gewinner des bundesweiten OSPAS Security Awards.
  1. Anerkannte Zertifizierungen?
  • Achten Sie darauf, dass die angebotene Alarmanlage über anerkannte Zertifizierungen verfügt. Alle Alarmanlagen des EOS Sicherheitsdiensts verfügen über das VdS-Siegel bzw. entsprechen der europäischen Norm DIN EN 50/131 Klasse II. Ohne Zertifizierungen kann sich Ihre Versicherung im Falle eines Einbruchs weigern, den Schaden zu ersetzen. Diese Zertifizierungen sind auch wichtig, will man staatliche Fördermittel nutzen.

Tipp: Fördermittel für die neue Alarmanlage.

  1. Bedienungsfreundlich?
  • Eine Alarmanlage muss bedienungsfreundlich sein! Hier kann man als Laie nach dem Einbau sonst manche Überraschung erleben.
  1. Wer wird alarmiert?
  • Der Alarm wird ausgelöst – aber was passiert dann? Eine Alarmanlage macht nur Sinn, wenn Sie auch gehört wird bzw. derjenige, der die Alarmierung erhält, auch richtig reagiert. Ein guter Alarmanlagen-Anbieter kann die Zusammenarbeit mit einer seriösen Sicherheitsleitstelle anbieten. Bei EOS beispielsweise ist die Leitstelle selbst direkt im Haus – und natürlich rund um die Uhr erreichbar. So können wir dafür sorgen, dass im Alarmfall binnen kürzester Zeit eine erfahrene Sicherheitskraft vor Ort ist. Zusätzlich können wir außerdem regelmäßige Kontrollen der Immobilie durch qualifizierte Sicherheitsfachkräfte anbieten.

Alarmanlage und mechanischer Schutz

Ein seriöser Alarmanlagen-Anbieter wird übrigens gerne auch den mechanischen Grundschutz Ihrer Immobilie überprüfen, die Widerstandsfähigkeit Ihrer Fenster und Türen beispielsweise. Denn eine Alarmanlage kann nicht verhindern, dass der Einbrecher binnen Sekunden ein unsicheres Fenster öffnet oder ein schadhaftes Schloss aufbricht. Sind die Einbrecher erst einmal im Haus, kann es für anwesende Bewohner höchst gefährlich werden.

Auch die beste Alarmanlage kann allerdings keinen absoluten Schutz vor Einbrüchen garantieren. Echte Werte, wichtige Dokumente und Datenträger gehören deshalb in einen Tresor, am besten in ein bankenunabhängiges Hochsicherheitsschließfach. Zu den sichersten Anbietern in Europa gehört hier EMS Werteinlagerung, ein Unternehmen der EOS-Firmengruppe.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Alarmanlage? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern.

Über den Autor Bernd Elsenhans


Bernd Elsenhans ist Geschäftsführer der EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co. KG und der EMS Werteinlagerung e.K. in Heidenheim an der Brenz. Als Sicherheitsexperte unterstützt er seine Kunden bei Werkschutz, Personenschutz und Veranstaltungssicherheit, bei der Abwehr von Wirtschaftskriminalität sowie bei Werttransporten und Werteinlagerung in eigens für Heidenheim erstellten, privaten Schließfächern. Bernd Elsenhans ist kooperatives Mitglied im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft sowie 2. Vorsitzender des Vereins Freunde schaffen Freude e.V., einer Initiative zur Unterstützung von Menschen in Not. Er wurde bereits wiederholt mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg ausgezeichnet, dem Mittelstandspreis Soziale Verantwortung und gehörte mit seinem Unternehmen EOS im Jahr 2015 zu den Finalisten für den OSPAs Security Outstanding Security Performance AWARD.