Neue Kriminalstatistik: Professionelle Sicherheitstechnik zeigt sich hochwirksam gegen Einbrüche

Wer aktuell noch zögert, ob Alarmanlage, Wachschutz, Tresor & Co. sinnvolle Investitionen sind, erhält nun eine eindeutige Entscheidungshilfe. Sicherheitsprävention wirkt – und das im privaten Bereich ebenso wie in Unternehmen. Die kürzlich veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik spricht hier eine klare Sprache: 2017 wurden in Deutschland deutlich weniger Straftaten erfasst. Allein bei den Wohnungseinbrüchen gab es mit 116.540 Fällen ein klares Minus im Gegensatz zum Vorjahr mit 151.265 Fällen. Gestiegen ist dagegen die Zahl letztendlich erfolgloser Einbruchsversuche. 45 Prozent von ihnen waren im letzten Jahr gescheitert.

Mit anderen Worten: Potentielle Täter haben es verstärkt auf unsere Werte abgesehen – kommen aber immer seltener ans Ziel. Die Polizei nennt als Grund vor allem Verbesserungen bei den Präventionsmaßnahmen. Die Bürger setzen immer häufiger auf Sicherheitstechnik. Und die zeigt ihre ganze Schlagkraft: Wer jetzt noch auf professionellen Schutz verzichtet, gehört womöglich bald schon zu den Einbruchsopfern – die übrigens im vergangenen Jahr einen Verlust von insgesamt 302 Millionen Euro hinnehmen mussten. Die Polizei gibt deshalb die klare Empfehlung: Es ist noch viel mehr für den Einbruchsschutz zu tun.

Einbrecher nutzen Sicherheitslücken clever aus

Ein genauer Blick in die Statistik offenbart viel über die Gewohnheiten der Täter und gibt erstklassige Hinweise, wie Sicherheitslücken im eigenen Zuhause am besten zu schließen sind: So ist es ein weitverbreiteter Irrtum, dass die Täter vor allem im Schutz der Dunkelheit ans Werk gehen. Zwar findet mit 59 Prozent die Mehrheit der Einbrüche weiterhin in der Nacht statt. Jedoch werden 41 Prozent der Einbrüche mitten am Tag begangen. Der Grund ist naheliegend: Zu dieser Zeit sind viele Menschen zum Arbeiten außer Haus oder ganz einfach verreist – und das gilt nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Nachbarn. Auf deren wachsames Auge sollte man sich also nicht verlassen. Ganz im Gegensatz zu Alarmanlagen und Überwachungskameras, die rund um die Uhr aufmerksam bleiben.

Die Kriminalstatistik verrät auch, welche Schwachstellen eines Gebäudes besonders gerne für einen Einbruch genutzt werden. Einfamilienhäuser bieten den Tätern vor allem über Fenster und Fenstertüren (z.B. zur Terrasse) Zutritt. Mehrfamilienhäuser erhalten zusätzlich gerne über die Wohnungstür ungebetenen Besuch. Einfaches Abschließen genügt hier nicht: Türen und Fenster sollten mit speziellen aufbruchssicheren Schlössern und mit mechanischen Sicherungen ausgestattet sein, um es den Tätern möglichst schwer zu machen.

Alarmanlagen und Videokameras verhindern erfolgreich Einbrüche

Auch die Wirtschaft profitiert von dem steigenden Sicherheitsbewusstsein. So setzen Unternehmen vermehrt auf Sicherheitssysteme, darunter besonders auf die Videoüberwachung. Das Ergebnis: Geschäfte und Banken verzeichnen im Jahr 2017 signifikant weniger Raubüberfälle. Die Quote der Raubkriminalität sank um 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gesunken ist ebenfalls die Zahl der Diebstähle – bei Büros, Fabriken und Lagern um zwölf Prozent, bei Hotels und Gaststätten um 16 Prozent. Dem Einzelhandel machten im vergangenem Jahr 6,6 Prozent weniger Ladendiebe zu schaffen.

Immer mehr Unternehmen nutzen neben Wachdienst, Alarmanlagen und Videoüberwachung auch die Möglichkeit der Zutrittskontrolle. Ihre hohe Wirksamkeit zeigen diese Maßnahmen, wenn man die Zahlen der Kriminalstatistik zur Betriebs- und Werksspionage betrachtet: So sind die registrierten Fälle verratener Geschäftsgeheimnisse von 397 auf 200 Fälle zurückgegangen. In 9.600 Fällen wurden Daten ausgespäht oder abgefangen (2016: 10.638 Fälle).

Kommen die Täter bei „handfesten“ Delikten wie Einbruch oder Diebstahl immer weniger zum Zug, verlegen sie sich stattdessen verstärkt auf Computerkriminalität. Hier besteht bei der Sicherheit noch ein großer Nachholbedarf, und der schlägt sich negativ in der Kriminalstatistik nieder: 108.510 Mal schlugen Cyberkriminelle im Jahr 2017 zu. Computerdelikte gelten laut Umfragen zu den gefährlichsten Bedrohungen für Unternehmen. Im krassen Gegensatz dazu steht, dass ein Fünftel der Betriebe überhaupt kein Virenschutzprogramm einsetzt und ein Viertel der Unternehmen seine Daten nicht verschlüsselt – offene Türen für Datendiebe und IT-Saboteure, die mit immer raffinierten Methoden zu Werke gehen.

Jetzt für die eigene Sicherheit sorgen

Die Kriminalstatistik zeigt also ein klares Bild: Sicherheitsdienstleistungen und Sicherheitstechnik tragen nachhaltig zur Vermeidung von Einbrüchen und anderen Delikten bei. Die Verbrechenszahlen sind trotz positiver Entwicklungen weiterhin erschreckend hoch. Potentiellen Tätern wird es immer noch viel zu einfach gemacht, an ihr Ziel zu kommen. Privathaushalte wie Unternehmen sollten jetzt handeln und in Sicherheitsprävention investieren.

Ziehen Sie Ihre persönlichen Konsequenzen aus den Ergebnissen der neuen Kriminalstatistik: Lassen Sie sich von einem Sicherheitsexperten beraten.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.