Wirtschaftsspionage: Werden Ihre Firmengeheimnisse schon „geleakt“?

Internationale Geheimdienste belauschen uns rund um die Uhr. Tech-Giganten aus dem Silicon Valley speichern jede unserer Online-Aktivitäten. Hacker sind nur darauf aus, unsere Computer und Mobilgeräte mit Schadsoftware lahmzulegen. Und streng geheime Regierungsinterna werden „geleakt“ – so nennt man den Geheimnisverrat aus den Reihen der eigenen Mitarbeiter. Spätestens seit Edward Snowden ist dieser Begriff in aller Munde.

Medien und soziale Netze bombardieren uns täglich mit solchen Horrorszenarien. Die Maßstäbe sind inzwischen so gigantisch, dass wir vor ihnen eigentlich nur kapitulieren können.

Doch die wirkliche Gefahr kommt aus einer ganz anderen Ecke: Besonders Unternehmen übersehen im Zeitalter der globalen Mega-Bedrohungen, dass der Lauscher womöglich direkt in ihrer Nähe sitzt und es gezielt auf sie abgesehen hat. Wirtschaftsspionage ist heute mehr denn je ein Thema. Sind erst einmal wertvolle Erfindungen, Geschäftszahlen oder Kundendaten in falschen Händen gelandet, schrumpft der Wettbewerbsvorsprung schnell dahin. Ganze Konzerne geraten ins Schlingern, sogar die Pleite droht.

Warum gerade KMUs bedroht sind

Wirtschaftsspionage betrifft nicht nur die Großen. Kleine und mittelständische Unternehmen sind ebenso in Gefahr. Der einfache Grund: Während Konzerne ganze Abteilungen für die Spionageabwehr unterhalten, haben die Kleineren vielleicht gerade mal eine Virensoftware und eine Firewall installiert – wenn überhaupt.

Diese Maßnahmen halten zwar die gröbsten Angriffe über das Internet ab. Doch wenn der Wettbewerb bei der Auftragsvergabe auffällig oft Preise unterbietet, wenn streng gehütete Geheimnisse aus der eigenen Entwicklungsabteilung plötzlich baugleich auf dem Markt auftauchen oder langjährige Kunden abwandern – dann lohnt es sich unter Umständen, das eigene Unternehmen nach Informationslecks abzutasten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Womöglich werden Sie gerade Opfer von Spionagetechniken, die aus einem James-Bond-Film stammen könnten.

An diesen Punkten ist Ihr Unternehmen besonders verwundbar

Gerade weil Informationen digital immer häufiger verschlüsselt gespeichert und übermittelt werden, gehen die Schurken bevorzugt wieder andere Wege: Es gibt sie noch, die gute alte Wanze und die Minikamera. Und in Zeiten raffinierter Mikroelektronik werden sie immer bedrohlicher: winziger, leistungsfähiger, schwerer zu entdecken. Versteckt im Telefon, in der Wanduhr, in Steckdosen oder im Blumentopf des Meetingraumes senden sie vertrauliche Gespräche und Bilder nach außen. Sogar in Werbegeschenken wurden sie schon entdeckt.

Wanzen und andere Lauschwerkzeuge sind im Internet inzwischen für kleines Geld zu erwerben. Größer ist der Aufwand, die lästigen Schädlinge wieder loszuwerden. Auf jeden Fall ist dringend davon abzuraten, der Ursache selbst auf den Grund gehen zu wollen – zum Beispiel mit Antispionage-Tools aus dem Elektronikladen. Diese gaukeln zwar eine Scheinsicherheit vor. Wie wirksam sie tatsächlich sind, können Sie niemals mit Sicherheit nachprüfen.

Statt dessen sollten Sie auf jeden Fall einen Experten zu Rate ziehen, der über das geeignete Equipment für solche Aufgaben und auch die nötige Erfahrung verfügt. Nur so gehen Sie sicher, dass Sie der Bedrohung mit modernsten Mitteln begegnen und sie auch wirklich erfolgreich beseitigen.

Dies gilt auch für die Abwehr von Lauschangriffen auf die Telefonanlage oder Einbrüche in das W-Lan-Netz des Unternehmens.

Die 6 wichtigsten Schritte bei Spionageverdacht

Haben Sie den Verdacht, ausspioniert zu werden? Dann sollten Sie sofort handeln:

  1. Sprechen Sie mit niemanden über Ihren Verdacht. Der Spion sollte nichts davon mitbekommen, damit er keine Gegenmaßnahmen ergreifen kann.
  2. Suchen Sie nicht auf eigene Faust nach der Quelle. Auch das erregt die Aufmerksamkeit des Spions.
  3. Kontaktieren Sie umgehend einen externen Spezialisten. Der EOS Sicherheitsdienst hat jahrzehntelange Erfahrung im Aufspüren und der Abwehr von Wirtschaftsspionage.
  4. Vermeiden Sie es, unternehmensinterne Kommunikationsmittel zu nutzen. Vielleicht sind gerade diese verwanzt.
  5. Kontaktieren Sie uns außerhalb des Unternehmens über einen privaten Telefonanschluss bzw. unternehmensfernen E-Mail-Adressen von privaten Rechnern.
  6. Wir analysieren die Situation und helfen Ihnen, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.

Und was kostet das? Mit Sicherheit bedeutend weniger als der Schaden, der durch Spionage entstehen kann.